IMPLANTOLOGIE

Zum Schwerpunkt unseres Leistungsspektrums gehören Implantate, mit denen nach Zahnverlust Zahnlücken geschlossen werden. Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder aus hochfester Keramik, die sich durch hohe mechanische Belastbarkeit und Haltbarkeít auszeichnen. Sie dienen bei größeren Zahnlücken oder Freiendsituationen als Pfeiler, um mit festen und belastbaren Brücken eine vollständige Zahnreihe zu erhalten. So können Implantate helfen, herausnehmbaren Zahnersatz zu vermeiden. Zudem kann das Abschleifen benachbarter Zähne vermieden werden, wenn ein verloren gegangener Zahn nicht durch eine zahngetragene Brücke ersetzt wird.

 

Bei völliger Zahnlosigkeit helfen Implantate, den Prothesenhalt zu verbessern oder in schwierigen Fällen überhaupt erst zu ermöglichen. Mit Hilfe von nur vier Implantaten in einem Kiefer kann eine „Abnehmbare Brücke“ realisiert werden, die neben einer einfachen Reinigungsfähigkeit den optimalen Kaukomfort wiederherstellt. Mit nur sechs bis acht Implantaten in einem Kiefer können festsitzende Brücken eingegliedert werden. Damit erhalten Sie eine ästhetisch ansprechende Mundregion und eine deutlich bessere Funktionalität gegenüber der klassischen Prothese.

Als einzige Praxis in Würzburg arbeiten wir nun seit 2007 bei komplexen Fällen nach dem „NobelGuide-Verfahren“.

Dieses Verfahren ermöglicht uns, Implantate minimalinvasiv und mit bester Vorhersagbarkeit bei deutlicher Zeitersparnis für den Patienten einzusetzen.

 

Dazu wird nach dem Erstellen eines Computertomogramms (CT) der zu behandelnde Kieferknochen digital in ein Computersystem übertragen. Dieser wird dort dreidimensional dargestellt und ermöglicht das virtuelle Eingliedern der Implantate. Der gewonnene Datensatz wird in eine Operationsschablone umgesetzt, die dann am Tag des Einsetzens der Implantate vorübergehend auf dem Kiefer befestigt wird. Anschließend werden die Implantate durch die Schleimhaut hindurch höchstpräzise in die anatomisch und funktionell korrekte Position eingebracht.

So können aufgrund der Vorplanung auch bisher inoperable Fälle noch mit Implantaten versorgt werden. Sehr häufig kann auch ein Knochenaufbau vermieden werden.

 

Weitere Vorteile für den Patienten sind, dass die Implantate ohne Aufklappung des Zahnfleischs gesetzt werden können. Dadurch sind mögliche postoperative Beschwerden auf ein Minimum reduziert. Nicht nur die Behandlungsdauer ist geringer, auch die Heilungsphase geht schneller vonstatten, da die Wundoberflächen viel geringer sind. Durch höchste Präzision sind die anatomisch bedingten operativen Risiken deutlich reduziert und die Implantate können an der bestmöglichen Stelle eingesetzt werden, um ein vorhersagbares prothetisches Ergebnis zu erzielen.

Durch konsequente, regelmäßige Fortbildung versuchen wir, den aktuellen Stand der Wissenschaft Ihrer Mundgesundheit zugute kommen zu lassen!

 

» Nobel Guide

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